Abklärungsschema

Ablaufschema einer dreimonatigen Abklärung in der ESB

Eine dreimonatige Abklärung in der ESB gliedert sich in eine Einarbeitungs-, eine Abklärungs- und eine Abschlussphase, die untenstehend genauer erläutert werden.

Einarbeitungsphase

Abklärungsphase

Abschlussphase

Woche 1 + 2

Woche 3 – 10

Woche 11 + 12

·       Kennenlernen der Vorgesetzten und Mitarbeiter

·       Kennenlernen der Räumlichkeiten, der Arbeitsräume und Werkstätten und der Umgebung

·       Kennenlernen des Arbeitsplans, der Tages- und Wochenabläufe

·       Kennenlernen der Normen und Regeln in der Arbeitsgruppe

·       Teilnahme an den wöchentlichen Teambesprechungen

·       Kennenlernen der wichtigsten Gefahren, Sicherheitsbestimmungen und der Verantwortlichkeiten

·       Eventuell Abgabe von Arbeitsunterlagen

·       Festlegen der Termine und Zielsetzung der Abklärung

·       Erste Leistungsmessung (Wo 3)

·       Erstes Standortgespräch (Wo 4) mit Koordinator Integrationsmassnahmen (KIM)

·       Zweite Leistungsmessung (Wo 5)

·       Dritte Leistungsmessung (Wo 8)

·       Vorbereitung auf das Standortgespräch mit der zuweisenden Stelle (Wo 8)

·       Gruppenwechsel

Fortlaufende Abklärungsaufgaben:

·       Steigerung der Komplexität der Arbeit

·       Selbständigkeit bei der Arbeit (vom Betreuen hin zum Begleiten und Anleiten)

·       Temposteigerung

·       Beobachten der manuellen Fähigkeiten

·       Beobachten der Auswirkungen der Behinderung (Schmerzverhalten, Pausen etc.)

·       Schulische Basisabklärung im Lesen, Schreiben und Rechnen; oder bei Bedarf testpsychologische Abklärung (PSB, Raven, MTVT etc.)

·       Spezielle Beobachtungen je nach Auftrag und Fragestellung der zuweisenden Stelle (gemäss Zielvereinbarung)

·       Vierte Leistungsmessung
(Wo 11)

·       Standortgespräch mit der zuweisenden Stelle, dem Versicherten, dem Abklärer und dem KIM (weitere involvierte Personen, falls notwendig)

·       Erarbeiten einer Empfehlung für das weitere Vorgehen an die zuweisende Stelle

Einmal wöchentlich wird vom Abklärer ein Gespräch mit dem Klienten geführt, das in einem Protokoll festgehalten wird. Werden dabei grössere Probleme oder Schwierigkeiten festgestellt, wird der fallführenden Fachperson sofort informiert.